25. Januar 2019

Erste Protestaktionen nach dem Auftakt der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder

bbw-jugend eröffnet mit Mahnwache Protestaktionen im Land

  • BBW-Jugend vor dem FMBBW-Jugend vor dem FM
  • 6 % müssen es sein6 % müssen es sein
  • Das sind unsere berechtigten ForderungenDas sind unsere berechtigten Forderungen

Die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder ist seit 21. Januar 2019 eröffnet und die ersten Warnstreiks und Demonstrationen machen deutlich, dass die öffentlich Beschäftigten bereit sind die gemeinsame Forderung von dbb und Verdi machtvoll zu unterstützen. In Baden-Württemberg ging als erste gewerkschaftliche Organisation innerhalb des BBW die bbw-jugend auf die Straße.

Mit dem Slogan „Jugend ist MEHRWERT" zeigte die bbw-jugend am 23. Januar 2019 vor dem Finanzministerium in Stuttgart Flagge für alle Tarifangestellten und Beamten des Landes. Wichtig war es der Jugend, den Unmut über die Weigerung der Arbeitgeber deutlich zu machen, die kein Angebot vorlegen, dafür aber die Tarifforderung von vornherein für zu hoch abtun.

Der Landesregierung wollte die bbw-jugend mit ihrer Mahnwache deutlich machen, wie wichtig es gerade der Jugend ist, gute berufliche Perspektiven und ein vernünftiges Einkommen zu haben. Erfreulich anzumerken ist, es, dass es den Teilnehmern der Mahnwache gelungen ist, einer Reihe von interessierten Passanten die Kernforderung deutlich zu machen: 6% mehr Einkommen, mindestens jedoch 200 Euro und obendrauf für Auszubildende einen Festbetrag von 100 Euro.

Unterstützt wurde die Landesjugendleitung der bbw-jugend, die sich auch von den eisigen Temperaturen nicht abhalten ließ, von dem stellvertretenden BBW-Vorsitzenden Jörg Feuerbacher, zugleich Vorsitzender der BBW-Landestarifkommission, und Mitgliedern der Deutschen Steuergewerkschaft BW.

 

Fotos: BBW