Nachdem die zweite Verhandlungsrunde mit der Autobahn GmbH zur Einkommensrunde 2026 erfolglos beendet wurde, setzten die Beschäftigten die Arbeitgeberin mit Warnstreiks unter Druck. In Öhringen traten sie am 19. Februar 2026 vor die Autobahnmeisterei und zeigten mit der Kundgebung ihren Unmut.
Die Autobahn-Beschäftigten in Baden-Württemberg und Bayern streikten gemeinsam. Robert Wendling, Landesvorsitzender der VDStra. Baden-Württemberg, sagte auf dem Warnstreik in der Autobahnmeisterei Öhringen (Baden-Württemberg): „Die Arbeit im Straßendienst ist unerlässlich, damit der Verkehr in Deutschland rollt. Aber sie ist auch sehr gefährlich. Wir erwarten deshalb von der Autobahn GmbH, eine arbeitgeberfinanzierte Krankenzusatzversicherung für uns Beschäftigte einzuführen.“ Gudrun Weimann (VDStra. Bayern) betonte die Wichtigkeit der geforderten Erhöhung der Tabellenentgelte, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten ausgleichen zu können.
Für die Autobahn GmbH war der Vorstand Personal Sebastian Mohr kurzfristig aus Berlin angereist. Er äußerte Verständnis für die Forderungen der Beschäftigten. Der Vorstand der Autobahn GmbH sei entschlossen, bei der vorgesehenen nächsten Verhandlungsrunde zu einem für beide Seiten guten Ergebnis zu kommen.
Auch der BBW-Vize Jörg Feuerbacher nahm an der Kundgebung teil und zeigte seine Solidarität.
Die dritte und geplant letzte Verhandlungsrunde ist auf den 25. und 26. Februar 2026 angesetzt.